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Info Kutterpullen

Was ist Kutterpullen?


Kutterpullen ist eine Wassersportart, die von vielen Seefahrtsschulen, Traditionsvereinen, Freizeitteams, Betriebssportmannschaften und Marineor-

ganisationen ausgeübt wird.  

 

Von „Landratten“ wird das Kutterpullen als Rudern bezeichnet.  

 

Die Crew besteht aus 10 KutterpullerInnen und 1 KutterführerIn. Der Vorgang des Ruderns nennt sich pullen. Dabei sitzen die 10 Rudernden paarweise nebeneinander an den Riemen und der Steuermann sorgt für den richtigen Kurs und die Motivation der Mannschaft.

 

Auf einem Kutter wird also mittels Riemen gepullt. Als Riemen bezeichnet man, das von Laien genannte Ruder oder Paddel. Beim Pullen hält der

Puller den Riemen, mit beiden Händen. Ein Riemen besteht aus Holz, ist ca. 3,60 m bis 3,90 mlang und wiegt durchschnittlich 6 kg.

 

Der Kutterführer oder Steuermann steht hinten am Heck und steuert den Kutter und gibt alle nötigen Kommandos, deswegen auch Kutterführer

oder Steuermann genannt.

 

Nur wenn die Mannschaft im absoluten Gleichtakt und kraftvoll pullt, kann ein Rennen gewonnen werden. Der Kutterführer hält den Kutter auf der Bahn, gibt die Schlagzahl an, beobachtet den Gegner und treibt seine Mannschaft mit Anfeuerungsrufen zur Höchstleistung und zum Sieg.  

 

 TEAMWORK IST ALLES!  

Was ist ein Kutter?


Setzen Sie drei Leute an einen Tisch und Sie werden drei verschiedene Definitionen hören: Eines ist klar, der Ursprung kommt aus dem Englischen (to cut = schneiden). Ansonsten sagen die Einen so und die Anderen so.  

 

Zum Pullen wird ein besonderes Boot, eben ein Kutter, benutzt. Einen Kutter kann man sich wie die Rettungsboote auf Passagierschiffen vorstellen. Er ist als Ruder- und Segelboot nutzbar.

 

Der beim Wassersport zum Einsatz kommende Kutter ist ein Beiboot eines Kriegsschiffs zum Pullen (Riemenkutter) und/oder mit Segeln.  

 

Die Kutter sind ca. 8,50 Meter lang, haben eine Breite von ca. 2,40 Meter bei einem Tiefgang von rund 50 Zentimeter oder 2,10 Meter mit abgesenktem Schwert. Das Gewicht liegt zwischen 1,3 Tonnen Kunststoffkutter und 2,5 Tonnen klassischer Holzkutter. Die Luggerbesegelung besteht aus zwei Masten (Großmast ca. 6,50 Meter hoch) und deren Segelflächen. Die Größe der Segelfläche beträgt ca. 30 qm.

 

Kutter waren das am meisten gebrauchte Ruderund Ausbildungsboot in der Marine. Neben allgemeinen Verkehrszwecken dienten sie hauptsächlich als Rettungs- und Ausbildungsboot. Auf See hängt er daher zum sofortigen Gebrauch bereit. Seine Form macht ihn besonders see- und manöv-

rierfähig.  

 

Auch die DGzRS hat in ihren Anfängen Kutter zur

Seenotrettung eingesetzt.

Kutterpullen auf der Weser


Internationales Kutterrennen

 

Seit 1986 organisiert der Studiengang Nautik der Hochschule Bremen das Kutterpullen - ein Ereignis, das die Herzen aller Seefahrtbegeisterten schneller schlagen lässt. Der Tradition nach wird der Samstag vor dem ersten Advent zum "Kutterpullentag" erklärt. Die Bremer Regatta wird als inoffizielle Europameisterschaft im Kutterpullen gehandelt. Zuschauer können dieses Ereignis am besten vom Martinianleger beobachten.

 

Stadtmeisterschaft  


Die Stadtmeisterschaft findet seit 1997 im Juni oder Juli vor dem Osterdeich auf der Weser statt. Sie wird von dem Bremer Team „Lokomotive Pusorf“ ausgerichtet.

 

Cup um das Blaue Band von Vegesack


Zum ersten Mal im September 2009 ausgerichtet der „Cup um das Blaue Band von Vegesack“. Er wurde von den Vegesackern Kutterdeerns und Jungs organisiert.


RWE Cup


Der RWE Cup ist Bestandteil des „ÜberseeTörn“, ein Fest im Europahafen.

Der erste Start war im Jahr 2009. In erster Linie ist dieses Rennen für Firmen und Spaßmannschaften gedacht. Aber auch das ein oder andere „Profiteam“ unterstützt die Veranstaltung.